Die „Hard facts“ in der Übersicht

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  • Jahrgang 1982
  • verheiratet seit 2012
  • Vater von Adam, geb. 2015
  • Studium der Geografie, Politikwissenschaft und Kommunikationsdesign
  • Ergotherapeut seit 2011
  • 10 Jahre Berufserfahrung in der Arbeit mit geistig und körperlich behinderten Menschen
  • 2008-2013: Selbstbehauptungstrainer für Jungen und Männer mit Behinderung
  • mehr als 12 Jahre Bühnen- und Studioerfahrung als Sänger, zuletzt bei Sinew

Die Reise ins Ich

Sinnkrise und -findung

Meine bewusste Reise zu mir selbst begann im Jahr 2007, als ich nach einer Trennung in eine tiefe Sinnkrise stürzte, meine bisherige Welt für mich unbewohnbar wurde. Alles, was ich wusste, war, dass sich etwas Wesentliches ändern musste. So wollte ich nicht mehr leben. Heute weiß ich: etwas besseres hätte mir nicht passieren können. So führte mich meine Suche zu den wunderbarsten Menschen und inneren Plätzen, die zuvor im Dunkeln verborgen waren. In der Arbeit mit spirituellen Lehrern wie Thomas Hübl, Andrew Cohen, Shahabuddin David Less, Shlomo Shoham und anderen haben sich für mich Welten geöffnet, mein Leben erfuhr eine neue Ausrichtung. Auch die integrale Theorie und Ken Wilber waren für mich eine Offenbarung und Türöffner in ein ganzheitliches Denken und Fühlen. Äußerlich machte sich das bemerkbar, indem ich mein Design-Studium an den Nagel hängte um mich in der Ausbildung zum Ergotherapeuten wieder dem Menschen in seiner Unmittelbarkeit zuzuwenden. Ich lernte meine Frau Sabrina kennen, die zu meinem bedeutendsten spirituellen Lehrer werden sollte.

Berufserfahrung

img_1866_lbb Insgesamt 10 Jahre Berufserfahrung im pädagogischen Feld mit geistig behinderten Menschen haben mich Geduld, Nachgiebigkeit, Demut und Dankbarkeit gelehrt. Von 2008 und 2013 führte ich mit einem Kollegen regelmäßig Selbstbehauptungstrainings für Jungen und Männer mit geistiger Behinderung durch (»Männerunde der AG Freizeit e.V.«). Seit 2014 arbeite ich als Ergotehrapeut in einer Praxis in Ladenburg. Die Arbeit mit Kindern und ihren Eltern ist eine abwechslungsreiche, anspruchsvolle und sinngebende Aufgabe »mitten im Leben«.

Intimität und Begegnung

Die Begegnung mit dem Schatten ist neben der spirituellen Ausrichtung ein ständiger Begleiter geworden. Ich liebe es, tief zu gehen, sei es bei mir selbst oder meinem Gegenüber. Beim „Sharing the Presence“ war ich überwältigt vom Ausmaß an Berührung und Intimität, die zwischen Menschen möglich und lebbar ist. Die „transparente Kommunikation“ ist Ziel und Weg zugleich, und für mich eine ideale Methode, Integration psychischer Inhalte mit spirituellem Erwachen zu vereinen. Über die Jahre hat sich auch mein feinstofflicher Körper geöffnet und verfeinert – ein ganz wunderbares Instrument, mit dem ich andere Menschen fühlen und erspüren kann. Auch die Welten der Seele und der Intuition sind ein Feld reicher Erfahrungen und Einsichten für mich geworden. Alle Weisheit steht dir zur Verfügung – du musst nur wissen, wie du die Tür in deinem Innern dafür öffnest.

Stimmige Kunst

76664_4696021364173_95358929_n Auch in der Kunst ist Evolution für mich der Dreh- und Angelpunkt. Neun Jahre lang war ich als Sänger der Rockband SINEW unterwegs. In dieser Zeit absolvierten wir mehr als 130 Live-Konzerte und veröffentlichten zwei Studioalben, die von Fans und Presse begeistert aufgenommen wurden. Es war eine faszinierende Erfahrung zu sehen, wie Musik und Texte meine eigene Entwicklung begleiteten, zum Ausdruck brachten und zum Teil sogar die Zukunft vorwegnahmen. Die Stimme ist mein vertrautestes Instrument, das ich auch gerne in meinen Sessions und Workshops einsetze. Durch Töne, Stimme und Gesang können wir einen direkten, erlebbaren Zugang zum Reich der Seele und des Geistes finden und zugleich „ganz hier auf der Erde“ und miteinander in Kontakt sein.

Im „Inner Science Circle Art and Consciousness“, der dem Thomas Hübl-Feld angeschlossen ist, erforschte ich mit anderen Künstlern an der Erforschung der spannenden Frage, wie Kunst mit der Evolution des Bewusstseins zusammenhängt, und wie eine klare Ausrichtung auf den schöpferischen Impuls, der zum Wahren, Schönen, Guten drängt, die Kunst, den Künstler und unsere Gemeinschaft verändert.

Kunstcircle

Eine wache Kultur

Meine eigene Reise und das Gefühl, Teil einer neu entstehenden Kultur zu sein, die sich ihrer Schöpferkraft und Verantwortung bewusst ist, beflügelt und inspiriert mich, diesen göttlichen Funken auch in anderen Menschen freizulegen und daraus ein Feuer zu entfachen. Wir alle sind berufen, diese Welt im Übergang zu formen, unsere Liebe und Kraft in unsere Beziehungen, unsere Arbeitswelt, unsere Kultur zu bringen. In diesem Sinne sehe ich meine Aufgabe als Geburtshelfer für die nächste Stufe der menschlichen Entwicklung und freue mich auf die Begegnung mit Menschen, die diese Sehnsucht nach einer neuen Ganzheit teilen.